Fette machen Fett?! Nein!

Fette machen Fett?! Nein!

Wer noch glaubt das Fett auch Fett macht, sollte diesen Artikel unbedingt weiter lesen. Denn Fette sind nicht schlecht für unseren Körper. Ganz im Gegenteil, wir benötigen Fett um zu überleben. Dabei musst du zwischen den einzelnen Arten von Fetten unterscheiden. Denn Fett ist nicht gleich Fett.

Fitnesshunger zeigt dir, auf welches Fett du verzichten solltest und welche Fette für dich und deinen Körper super gesund sind.

Ungesättigte Fettsäuren

Der Mensch ist leider nicht der Lage alle gesunden Fette selber herzustellen. Daher ist unser Körper darauf angewiesen, dass diese über verschiedene Lebensmittel aufgenommen werden. Bei den gesunden Fetten müssen wir noch einmal zwischen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheiden.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

PicsArt_07-30-11.40.53Die einfach ungesättigten Fettsäuren kann dein Körper selbst herstellen, somit sind diese nicht essentiell. Die Ölsäure ist der wichtigste Vertreter und wird für die Funktion der Zellmembran und als Energiequelle verwendet. Außerdem hilft sie dabei den Cholesterinspiegel zu senken und schützt uns dadurch vor Herz-/ Kreislauferkrankungen. Weitere Aufgabe der einfach ungesättigten Fettsäuren ist es, die fettlöslichen Vitamine für unseren Körper nutzbar zu machen. Auch unser Gehirn besteht zu einem großen Teilen aus Fetten, daher unterstützt es unsere Denkleistung. Des Weiteren wirken die ungesättigten Fettsäuren entzündungslindernd und agieren als Vorboten von Hormonen. Dabei wird die Zellteilung unterstützt. Hauptsächlich lassen die Fette sich in folgenden Lebensmitteln finden:

  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Avocado
  • Nüsse
  • Samen

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Dein Körper braucht außerdem täglich auch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Da diese essentiell sind, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Sie werden benötigt, um wichtige körpereigene Stoffe zu bilden.
Dabei unterscheidet die Wissenschaft zwischen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Die Omega-3-Fettsäuren senken das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Sie kommen zum Beispiel in Seefischen (Makrele, Lachs, Hering) und Ölen vor (Raps- und Walnussöl).

Pflanzenöle, die einen hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren aufweisen, sind weniger für den Verzehr geeignet, da diese falsch gelagert schnell ranzig werden können und somit der Gesundheit schaden. Dazu zählt zum Beispiel das früher stets empfohlene Distelöl!

Die nicht gesunden gesättigten Fettsäuen

Nach den gesunden Fetten kommen wir nun zu Fetten, die nur in geringen Mengen konsumiert werden sollten, dazu gehören die gesättigten Fettsäuren. Ein übermäßiger Verzehr gesättigter Fettsäuren kann zu Krankheiten wie Diabetes, Demenz, Herz-/ Kreislauferkrankungen oder auch Gefäßverkalkungen führen. Jedoch benötigt dein Körper diese in geringen Mengen, da sie als Botenstoff im Nervensystem fungieren. Die gesättigten Fettsäuren sind in tierischen Produkten, wie Fisch, Fleisch oder auch Eiern zu finden.

Die ungesunden Transfette

PicsArt_07-30-11.42.10Die wirklich ungesunden Fette heißen Transfette. Diese solltest du nur sehr selten zu dir nehmen. Diese Fette sind nicht natürlich. Sie entstehen während der industriellen Herstellung bei der Härtung von ungesättigten Fetten. Dies hat zum Zweck, dass die Fette und Öle hart werden, indem man ihren Schmelzpunkt erhöht. Da diese nicht natürlich sind, kennt und braucht unsere Körper sie auch nicht. Sie können zu Krankheiten wie Herzerkrankungen führen. Außerdem steigt das Risiko eines Herzinfarktes. Durch die Kennzeichnung „gehärtetes Fett“ können Lebensmittel mit potentiellem Transfettgehalt identifiziert werden. Dazu gehören beispielsweise frittierte Lebensmittel, Fast Food, Fertigmahlzeiten, Chips und verschiedene Süßigkeiten.

PS. Immer schön hungrig bleiben.

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